@jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Verteufeln nicht, aber man kann schon die Geduld verlieren, wenn Leute mit Argumenten kommen nach dem Muster kommen "ich will unbedingt auf dem Land leben. Wegen Ruhe und gesunde Luft und so und weil es billiges wohnen verspricht, aber ich bin nicht bereit aufs Auto zu verrichten, weil ich dann manches anders machen müsste".

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@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ist es verwerflich, Ruhe und frische Luft haben zu wollen? Oder leistbares Wohnen? Nicht billig, leistbar!

80m2 ca. 1500€ kalt. Nein, das ist nicht Ignoranz, wenn man dann in Richtung Land geht.

Die Verallgemeinerung, quasi die gesamte Landbevölkerung kollektiv als änderungsunwillig zu bezeichnen, finde ich ziemlich uncool.

Es gibt Städter, die einen Hybrid SUV kaufen. Deswegen sind nicht alle schlecht.

Miteinander statt Gegeneinander!

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@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ich habe weder geschrieben noch gemeint, dass alle Landbewohner gleich sind.
Aber ich finde es schon fragwürdig, wenn man sich Ruhe und Natur wünscht und dabei auf ein Mobilitätskonzept setzt, dass oft Hauptursache für Lärm ist und für das große Flächen asphaltiert werden müssen.
Es ist nicht verwerflich, alles auf einmal haben zu wollen. Aber man muss halt damit leben, nicht alles zu bekommen.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility sorry, wenn ich dich falsch verstanden habe.

Als jemand vom Land, der sich nicht aktiv fürs Landleben entschieden hat (halbes Haus, was meine Frau übergeben bekommen hat) und jemand, der sehr wohl das Auto stehen läs st, wie möglich, fühle ich mich getriggert.

Aber du kommst jetzt ja wieder "mit alles haben wollen". Das klingt für mich nach Finger - Pointing. Das eine (Ruhe haben wollen) bedingt nicht das andere (falsches Mobilitätskonzept).

@warteschleife @WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

Ich frage mich auch immer, wer setzt sich den auf dem Land für besseren ÖPNV usw. ein. Eine kleine Minderheit, wenn überhaupt. Und wenn dann z.B. die Benzinpreise steigen, schreien alle nach finanzieller Entlastung. Und zwar nur nach Entlastung. Nicht nach besseren Radwegen oder besseren ÖPNV.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility da sind in erster Linie die Bürgermeister gefragt. Als Gemeindebürger kann man den aufsuchen. Habe ich 2x gemacht. Problem am Land ist Finanzierung. Bus oft zu leer.

Aktuell werden bei uns in der Gegend Ruftaxis getestet.

Radwege: auch hier Kampf um Geld. Ein für uns sehr wichtiger wurde gerade zugunsten einer anderen Strecke geopfert.

Politik muss umdenken. Radwege und Öffis müssen sich rechnen, bei Straßen für PKW fragt keiner.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility@norden.soci

Ich hab das hier in Köln gesehen. Da wurde eine Pförtnerampel - auch nachvollziehbaren Gründen - eingerichtet. Was haben sich die Bürgermeister aus den umliegenden Städten aufgeregt und Köln für bekloppt erklärt. Klar. mehr als das hatten sie ja auch nicht drauf.
Köln hat sich aber nicht bewegt. Und siehe da. Auf einmal wurden vermehrt Buslinien eingeführt.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility@norden.soci

Die Leute auf dem Land haben sich gemütlich eingerichtet und denken, es geht immer so weiter. Was ich vollkommen nachvollziehen kann. Das ihre (immer größer werdenden) Autos aber unsere Städte immer mehr belagern, das ist allen vollkommen egal. Da würde ich mir auch mal Verständnis wünschen. Und das sich die Leute nicht nur bequem zurück legen, sondern auch mal aktiv werden.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer da ist sie schon wieder, diese Pauschalierung. Es gibt nicht "die Leute auf dem Land".

Und große Autos: da schmunzelt der Mann vom Land (ich).

Die höchste SUV-Dichte in Österreich ist wo? Genau einmal darfst du raten. Die Wiener Innenstadt!

Also: "Die Leute in der Stadt haben es sich gemütlich gemacht und denken, es geht immer so weiter und kaufen immer größere Autos." 😜

vcoe.at/presse/presseaussendun

Hört endlich auf mit dem Bashing. Danke.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer wie schon anderswo geschrieben: Die fossile Lobby lacht sich einen Ast, wenn sich jene, die sich für Nachhaltigkeit gegeneinander aufreiben, anstatt sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam gegen den Wahnsinn da draußen vorgehen.

Es ist weder der "alte weiße Mann" gegen die "schwedische Göre mit Zöpfen", noch Stadt gegen Land.

Wir alle gemeinsam sind es, die etwas bewegen können. Da müssen wir unsere Energie reinsetzen, nicht im Gegeneinander.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer
Ich kämpfe nicht gegen das ländliche Deutschland. Bei mir geht es immer nur als Team. Aber du bist alleine zum Bürgermeister gegangen. Ich weiß genau was das bewirkt. Im Regelfall nichts. Tauchst du da aber mit z.B. 50 Personen auf, dann sieht das schon anders auf.
Aber die findest du doch nur, wenn z.B. eine Stadt eine Zufahrtsstraße sperrt.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer Ansonsten lehnen sich alle zurück und denken du spinnst. Ich habe viele Jahre im ländlichen Gebiet gewohnt und viele Kollegen kommen aus dem Umland. Dadurch sind mir die Denkensweisen wohl bekannt.

@WandernAustria @Cityradler @warteschleife @jd
Die fossile Lobby lacht sich vor allem dann einen Ast, wenn das Auto als alternativlos dargestellt wird. Ziel erreicht, würde ich sagen.

Das Ganze erinnert mich an die "Not all men"-Diskussionen.

@wortezimmer @WandernAustria @warteschleife @jd

Wir sind aufgrund unserer Bequemlichkeit und "I first"-Denke doch ein gefundenes Fressen für die Automobilindustrie 🤷🏻‍♂️

@Cityradler @WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer Ich glaube, du meinst nicht die "Leute auf dem Land", sondern du meinst die "Speckgürtelpendler".

Erstere haben normalerweise gar kein Interesse daran, öfter als unbedingt nötig in "eure" Städte zu fahren. Letztere dagegen täglich oder öfter.

@toe @WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer

A) Zur Klarstellung zu meinem Toot: unsere Städte = die Städte.

B) Ob das Ziel städtisch oder ländlich liegt spielt dabei keine Rolle.

C) Sie haben kein Interesse daran, tuen es aber trotzdem. Mit dem Auto. Wie das die Menschen in der Stadt finden, spielt dabei keine Rolle.

@Cityradler @toe @warteschleife @jd @wortezimmer gleiches gilt für jene Städter, die am Wochenende zur Erholung mit dem Auto aufs Land rausfahren. Wie die Menschen das auf dem Land finden, spielt dabei keine Rolle.

Weißt du, worauf ich hinaus will? Es sind nicht "die Städter" oder "die vom Land". Es sind jene Menschen, die sich nicht verändern wollen. Die gibt es in der Stadt und auf dem Land.

@WandernAustria @toe @warteschleife @jd @wortezimmer

Ich schreibe das auch bewusst aus einer Richtung, damit wir uns genau dazu einig sind:
Es gibt keine Seite, die in der aktuellen Situation im Vorteil ist. Wir als Land haben uns in die Situation gebracht.
Nur eins: Ich kenne viele städtische Aktionen für die #Verkehrswende, aber keine in den ländlichen Gebieten. Wahrscheinlich habe die aber auch nur übersehen.

@Cityradler @toe @warteschleife @jd @wortezimmer Es gibt bei uns auch einiges dazu am Land. So hat mein Nachbarort eine Klima - Challenge veranstaltet und mit insgesamt 120 KEM (Klima und Energie Modellregion) gibt es in Österreich auch auf dem Land eine Initiative in diese Richtung.

Aber ja, es gibt noch viel Luft nach oben, da bin ich ganz bei dir!

@WandernAustria @toe @warteschleife @jd @wortezimmer

Wir bleiben einfach alle am Ball und berichten hier auf Mastodon weiter darüber 👍 Egal ob aus AUT oder D 🙂

@Cityradler @jd @wortezimmer @warteschleife @toe @WandernAustria

Klaus an der Pyhrnbahn sei genannt. Die haben dort ein Anrufsammeltaxi für Ortseigene und Tourisen geschaffen, um den Druck ein Auto zu besitzen, zu verringern.

Und der Bregenzerwald ist ganz vorne dabei mit dem "Wäld'rbus". Großartig, was die dort an ÖV in einer dünnbesiedelten, geographisch schwierigen Region seit 30 Jahren aufgebaut haben.
Da würde bei uns 1 Bus am Tag, werktags fahren. Dort brauchst kein Auto!

@jakob @WandernAustria @toe @wortezimmer @Cityradler @jd @warteschleife wobei der abends dann leider auch nicht mehr kommt. Trotzdem ein Vorzeigeprojekt, was seinesgleichen sucht.

@wolf
Der in Klaus, oder der Wälderbus?

Ich hab vor einigen Jahren eine Fahrgastbefragung über mehrere Tage und übers gesamte Wälerbus-Netz gemacht, zur Evaluierung, ob die Fördergelder das gebracht haben, was das Konzept versprochen hat (spoiler: JA, hat sogar mehr als erhofft gebracht)

Da fuhren die allermeisten Linien bis spät am Abend... 22:00, 23:00 ankunft im hintersten Dorf...
Ist aber auch schon ein paar Jährchen her... weiß nicht, in welche Richtung "optimiert" wurde...

@WandernAustria @Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Verkehr “rechnet” sich nie. Auch die Autoinfrastruktur muss von der Allgemeinheit finanziert werden (nein die kfz-Steuern decken das BEIWEITEM nicht). Wir haben halt seit dem 2. Weltkrieg zu quasi 100% auf Automobilität gesetzt. Jetzt sich ein 2. System zu leisten ist natürlich schwierig, wenn man auf biegen und brechen keine alten Zöpfe abschneiden will.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Banales Beispiel: Familie zieht in ein kleines Dorf, weil Kinder da gefahrlos auf der Straße spielen können. Papa fährt dann jeden Tag zur Arbeit in die Stadt, wo man sich mit 4-Spurigen Straßen auf die Pendler eingestellt hat... Und Kinder deshalb auch nicht auf der Straße spielen können.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Es geht aber auch anders. Papa nutzt das Fahrrad, so oft es geht. Hat ein Klimaticket und fährt mit einem kleinen E-Auto (keinem sinnlosen E-Rennauto) nur bis zum nächsten Park & Ride.

Und die Familie ist nicht hingezogen, sie lebt im Elternhaus, weil diese zu ihrem Glück größer gebaut haben.

Es gibt kein gutes und böses "Musterleben", jeder hat sein ganz eigenes Umfeld.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Geschickter Spin! Die Kategorien "Gut" und "Böse" kamen bisher garnicht vor. Von daher ist der Hinweis eigentlich nicht wichtig.
Wenn, überhaupt, geht es um "Richtig" und "Falsch". Und der oben beschriebene Papa mag existieren. Angesichts der vollen Straßen behaupte ich jedoch, dass er selten ist.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility der oben lebende Papa existiert. Das bin ich.

Gut und Böse, Richtig oder Falsch. Egal, welche Wörter man verwendet: potenziell fühlt sich das Gegenüber angegriffen, was zu Gegenwehr führt.

Die Straßen sind bei uns in der Nähe (Fuschlsee / Wolfgangsee) sehr stark von Touristen und Stadt - Salzburgern befahren. Kann man ja sehr leicht anhand der Nummernschilder feststellen.

Also nicht nur wegen der Landbevölkerung sind Straßen voll.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility "Geschickter Spin" - es geht mir doch nicht um recht haben um jeden Preis.

Aber Katja schreibt wiederholt gegen auf dem Land lebende (zumindest kommt das bei mir so an).

Ich will eine Miteinander und eine Diskussion auf Augenhöhe. Keine gegenseitigen Anschuldigungen. Das bringt uns nicht weiter.

Wenn jene, denen wichtig ist, sich gegeneinander ausspielen, freut sich nur einer: die fossile Industrie.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ich wohne auch auf dem Land. Fahre viel Fahrrad, aber nicht nur. Wenn ich, wie heute morgen, mit dem Auto zum Bahnhof gefahren bin, war das für mich bequem. Aber es war nicht gut.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Aber ich will nicht verhehlen, dass ich aktuell auch den Vorteil habe, dass ich gerne mit dem Rad fahre und dass ich ganz persönlich mehr Vor- als Nachteile davon habe. Das heißt, der Druck, mich umzustellen kommt nicht von außen.
Ich denke, die Verkehrswende soll kommen, aber es wird Menschen geben, die individuell Nachteile haben werden. Es bringt nichts, dass schönzureden.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility da gehe ich mit! Ich denke, dass unsere Standpunkte sehr ähnlich sind.

In Bezug auf Nachteile: mein Weg zur Arbeit war 52 km hin & zurück.

1 Strecke Tür zu Tür:
- PKW 25 min
- P&R dann Öffis: 1 h 15 min
- E-Bike: 50 min

E-Bike war mir deshalb am liebsten, weil unabhängig, nachhaltig und geringster Zeitverlust. Und ++ Sport / Bewegung.

Öffis bei Schlechtwetter: die kurzen Strecken zu Fuß habe ich sogar genossen.

Nachteile sind also relativ.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ja, gut. Und als Familienvater (hab ich doch richtig gelesen?!) gibt es natürlich nochmal gute Gründe, nicht beliebig viel Zeit mit Arbeitswegen zu verbringen, nehme ich an 😉

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility um bei der ganzen Wahrheit zu bleiben: eines meiner Kinder ist schon außer Haus, das andere hat mittlerweile selber ein Auto.

Also ja, Papa bin ich (der bleibt man ja immer 😉), aber mein kleines E-Auto habe ich erst seit kurzem. Mit 2 Kindern hätte man im Zoe wirklich fast zu wenig Platz.

Den "Rückschritt" auf das kleinere Auto habe ich aber nicht schlimm empfunden. Im Gegenteil: es fühlte sich gut und richtig an.

@WandernAustria
Katja schreibt nicht gegen die Landbevölkerung, sondern dagegen, dass die Infrastruktur auf dem Land so kaputt ist (wegen dem persönlichen Auto), dass die Bevölkerung auf dem Land häufig vom Auto abhängig ist.
Und natürlich machen es sich einige zu einfach, diesen Zustand als Gott-gegeben und unveränderbar zu betrachten. Andererseits ist es eine große Anstrengung diese Autoabhängigkeit aufzulösen.
@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

@nehrka @WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ja. Wobei der Unterton allgemein schon manchmal, sagen wir, überheblich erscheint.

@warteschleife
Wenn man einzelne Tweets/Tröts von ihr nimmt, vergreift sie sich durchaus Mal im Ton bzw. schießt über das Ziel hinaus. Wenn man die Gesamtheit sieht, kann man aber einordnen, wie die Dinge gemeint sind.
Aber ja, sie sollte daran arbeiten, da eben die missverständlichen Tweets/Tröts gerne von bestimmten Interessengruppen herausgepuckt werden.
@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

@nehrka @WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Bei halbwegs professionell geführten Accounts gehe ich schon davon aus, dass einzelne Beiträge schon so gemeint sind, wie sie veröffentlicht wurden und dass Beiträge in sich geschlossen verständlich.
Allenfalls die Bio würde ich noch heranziehen um zu sehen, ob es vielleicht ein Satireaccount ist.

@warteschleife
Kommunikation ist verdammt schwer. Und es gibt Aussagen, die im ersten Moment passen, sich aber beim zweiten Draufschauen als falsch, missverständlich oder unangemessen herausstellen. Und gerade wenn man alleine arbeitet gibt es kein Korrektiv außer das Publikum. Alle machen Fehler.
@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

@nehrka @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility das unterstreiche ich zu 100 %. Klima - Kommunikation ist dabei eine ganz besondere Herausforderung, weil für mich eines klar ist: sehr viele werden sich massiv verändern müssen.

Zwischentöne können dann schnell missverstanden werden. Siehe den Start unserer Kommunikation.

Deshalb versuche ich reinzugrätschen, wenn ich Pauschalierungen wahrnehme. Das ist wohl einer meiner wunden Punkte.

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Diese Mastodon Instanz widmet sich primär den Themen Nachhaltigkeit und Klimakrise.