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Gerade über LinkedIn entdeckt - eine Grafik, die versucht, den Schwierigkeitsgrad und die Auswirkungen verschiedener klimafreundlicher Entscheidungen von Einzelpersonen zu veranschaulichen.

Ich finde sie sehr gut!

@WandernAustria
Nö, Schwierigkeitsgrad ist hier ganz anders gewürfelt. Wahrscheinlich individuell sehr unterschiedlich.

@streetcoder ja, das stimmt auf jeden Fall.

Thema "Öffis nutzen" ist ein gutes Beispiel dafür, weil die Anbindungen nicht überall gut sind.

Auch vegan leben kann für manche Menschen schwieriger sein, als für andere. Wer z.B. an Diabetes leidet, muss ohnehin schon auf sehr viele Genüsse verzichten, da fällt Verzicht auf Fleisch und Tierprodukte sicher noch schwerer.

@WandernAustria Auto vermisse ich nicht, schaffe alle Kundentermine auch so und Flugzeug war auch kein Problem zu verweigern, dann wird eben Übernachtung von Firma gezahlt. Andersherum bei Leuten mit z.B. MS Erkrankung wird es je nach Symptom sehr schwierig auf Klimanlage bei Extrem-Hitze zu verzichten, kommen schnell neue Schübe und ohne Auto wird es bei Gehbehinderung und Rolli auch extrem schwierig. ÖPNV ist noch keine Lösung. Fahrrad bei Hitze, Kälte, Regen ist dann auch nicht drin.

@WandernAustria Sehr interessant. Schwierigkeitsgrad ist doch eher individuell, mit fällt es zum Beispiel eher leicht nirgendwo hinzufliegen, aber Einwegplastik vermeiden finde ich anstrengend.

@rowba Plastik vermeiden ist wirklich hart. Ich nutze hier, wenn geht regionale Bauernmärkte, da sind Paprika & Co nicht in Plastik verschweißt.

Manche Dinge kaufe ich bewusst nicht mehr, so etwas wie Coffee-To-Go war immer eine No-Go 😜 .

Wenn ich aber an meine Zeit als Angestellter denke und mir Mittags eine Jause geholt habe, war am Ende immer auch recht viel Plastik am Tisch.

@WandernAustria
Wo verortet sich eigentlich "Ökostrom nutzen" ungefähr? Der Aufwand ist ja fast 0

@markus einfach entsprechenden Anbieter auswählen, sonst ist dann nichts mehr zu tun, korrekt. Bei mir war das quasi aufgelegt, weil mein lokaler Anbieter ein solcher ist.

@markus ach so, mit verorten meintest du natürlich die Grafik. Irgendwie am unteren Rand, weil wirklich easy. Was es im Verhältnis zu den anderen Maßnahmen bringt, lässt sich wohl so aus dem Bauch gar nicht sagen. Hängt ja auch stark vom Strommix der anderen Anbieter ab.

@WandernAustria Puh, also ich persönlich finde es viel schwieriger "plastikfrei" zu leben als nicht zu fliegen.

@Erika ich denke auch, dass das mit dem Schwierigkeitsgrad sehr individuell ist. Während es der einen sehr leicht fällt, sich vegan zu ernähren, dafür der Verzicht auf das Fliegen ungemein schwerfällt, kann es bei einem anderen genau umgekehrt sein.

Aber niemand hat gesagt, dass es leicht ist, uns einzuschränken. Bei Dingen, die wir bisher als selbstverständlich erachtet haben. Was sie nie waren, weil wir schon lange viele zu viele Ressourcen verbrauchen - auf Kosten zukünftiger Generationen.

@WandernAustria Ich verstehe ehrlich gesagt das mit dem nicht fliegen nicht wirklich. Das sollte nicht allzu viel schwieriger sein, als auf Kreuzfahrten zu verzichten. Es sei denn da ist berufliches Reisen mit inbegriffen und man muss seinen Arbeitgeber mit überzeugen.

@lioman @WandernAustria sehr individuell. Manche Leute haben ja Bindungen (familiär, etc.) zu Ländern, die nicht so leicht ohne Flugzeug zu erreichen sind...

@stephan324ppm @WandernAustria an das habe ich auch gedacht, passt nur nicht mit Ein Flug weniger zusammen. Wer fliegen muss, weil es einfach sehr weit ist, tut das doch hoffentlich nicht alle paar Wochen.

@lioman ja, den Einwand finde ich absolut berechtigt, ich sehe das sehr ähnlich. Denn auch Fliegen ist in der Regel reiner Luxus.

Unterschied für mich ist, dass Kreuzfahrten als 100 % Luxus zum reinen Urlaubsvergnügen zu sehen sind, Fliegen aber auch geschäftlich oder wie bei manchen auch familiär bedingt sein kann.

@WandernAustria super: aber natürlich auch ein bisschen simplifiziert. Was, wenn ich eine PV am Dach habe und sie zur Heizung/Kühlung nütze?

@stephan324ppm naja, es bleibt dabei, dass die Energie verbraucht wird und anderweitig eingesetzt werden könnte. Also, auch wenn man möglichst saubere Energie einsetzt, sollte man mit dieser bewusst umgehen.

@WandernAustria mit PV ist die Energie ohnehin "da". Klar, man könnte sie anderweitig einsetzen oder einspeisen ...

@stephan324ppm und genau das meine ich. Oder in einer Energie - Gemeinschaft teilen.

@WandernAustria
Für mich schaut die Grafik anders aus. Wie kann ich ohne #Einwegplastik leben, wo nahezu alles darin verpackt ist? Sehr schwierig.

Ich bestelle bereits #Lebensmittel beim #Großhandel #Großgebinde und kaufe natürlich kein #Mineralwasser sondern nehme das aus der Leitung. Und was tue ich mit #Konsumartikeln, die nicht essbar sind, auf die wir nicht verzichten möchten.

Wenn es Hinweise gibt, wie es ohne #Kunststoffe geht, so bitte postet es bitte. #Verzicht, #Boykott, #Ersatz?

@SC0ID ja, die Grafik kann niemals individuelle Umstände berücksichtigen. Ich sehe sie einfach als Anstoß, in welchen Bereichen man über Änderungen nachdenken kann.

Zwei Dinge zum Plastik-Verzicht, die mir zusätzlich zu den von dir genannten einfallen:

- im Bauernmarkt einkaufen
- Duschseife statt Duschgel und Haarshampoo

Zu "Konsumartikel, auf die ich nicht verzichten möchte" kann ich wenig sagen, wenn ich nicht weiß, welche das sind.

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